Lesung mit Filimon Mebrhatom

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Keine Meinungsfreiheit, kaum Bildungschancen, dafür aber ständige Überwachung durch den Staat und ein nie endender Wehrdienst: In Eritrea sah Filimon Mebrahtom keine Perspektive für sich – und machte sich im Alter von 14 Jahren auf die Flucht. Mebrhatoms Buch „Ich will doch nur frei sein“ schildert seine bewegende und ergreifende Geschichte und wie er nach Unterdrückung, Gefangenschaft und Flucht weiter für eine Zukunft kämpft.

 

Filimon Mebrhatom
Filimon Mebrhatom

 

 

 

 

 

 

 

Fotonachweis: Dieter Konrad

„Die Geschichte, die Filimon über sich erzählt, ist so authentisch, wie sie authentischer nicht sein könnte. Und er hat wirklich sehr viel Glück im Unglück gehabt. Er hat überlebt.“ so Claus-Peter Reisch, Kapitän der Lifeline. Filimon ist 14 Jahre alt, als Schleuser den Nichtschwimmer mit Waffengewalt auf ein Schiff über das Mittelmeer setzen. Durch gewaltsame Strukturen, die die Hilflosigkeit der Flüchtlinge ausnutzen, um eigenen Profit daraus zu schlagen, wird er gezwungen, zum Islam zu konvertieren und seine Familie erpresst, die menschenunwürdige Reise von Eritrea über Äthiopien, die Sahara, Sudan, Libyen, Italien und Österreich zu bezahlen. Nach einem Jahr kommt er endlich in Deutschland an, in der Hoffnung, hier nun endlich frei sein zu können. Filimon lebt seit seiner Ankunft in Deutschland in München.

Details

Datum:
2. Oktober
Zeit:
19:00 - 20:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

AllerWeltHaus Hagen
Telefon:
02331 21410
Webseite:
http://allerwelthaus-hagen.de/

Veranstaltungsort

Johanniskirche am Markt
Johanniskirchplatz 10
58095 Hagen, NRW Deutschland
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