18:00 – ca. 19:30 Uhr

Die Meldestelle MIRa-NRW stellt sich vor

Foto: Pixabay

Information und Austausch

Wie andere Formen von Rassismus ist auch anti-Schwarzer Rassismus in Deutschland auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene zu finden. Er führt dazu, dass Schwarze Menschen regelmäßig psychische und körperliche Gewalt im privaten und öffentlichen Raum erleben und in allen Bereichen des Lebens Diskriminierung erfahren.

Asiatisch gelesene Menschen werden in Deutschland oft als „fleißige Vorzeige-Migrant:innen“ wahrgenommen, wodurch ihnen oft abgesprochen wird, Rassismus zu erleben. Rassismus umfasst jedoch sowohl vermeintlich positive als auch negative Vorurteile, da die betroffenen Menschen dabei auf diese reduziert werden.

Die Melde- und Informationsstelle MIRa-NRW klärt in der Veranstaltung über diese Formen von Rassismus auf, stellt die Aufgaben ihrer Organisation vor und hilft Betroffenen.

Anmerkung: Schwarz ist als politische Selbstidentifikation zu verstehen und wird bewusst großgeschrieben, um zu verdeutlichen, dass es sich nicht um eine Beschreibung von Hautfarbe handelt. Der Begriff verweist vielmehr auf geteilte Erfahrungen sowie auf die gesellschaftliche Position und Lebensrealität von Menschen, die von anti-Schwarzem Rassismus betroffen sind (vgl. Neue deutsche Medienmacher*innen (o. J.): Glossar: Schwarze Menschen. Berlin [online]. Verfügbar unter: neuemedienmacher.de, Zugriff: 07.04.2026).

Details

Datum:
Mo, 28.09.2026
Zeit:
18:00 – ca. 19:30 Uhr
Eintritt:
Kostenfrei
Anzahl der Teilnehmer:innen:
40 Personen
Ansprechpartner:innen für Veranstaltung:
Ohne Anmeldung

Veranstaltungsort

AWO-Begegnungsstätte (Eingang Hofseite)
Böhmerstr. 11
58095 Hagen

Veranstalter:innen

Melde- und Informationsstelle anti-Schwarzer, antiasiatischer und weiterer Formen von Rassismus des Landes Nordrhein-Westfalen (MIRa-NRW), Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt UB Hagen-Märkischer Kreis