Interkulturell und Interreligiös

Interkulturelle Woche 2022

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) findet seit 1975 Ende September statt und wird bundesweit von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrant:innenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.

#offen geht

lautet das Motto für 2022.

Dabei meint Offenheit nicht Beliebigkeit. Vielmehr geht es um ein klares Plädoyer für eine offene Gesellschaft, in der die universalen Menschenrechte geachtet werden. Und es geht um ein breites zivilgesellschaftliches Engagement für ein gutes Zusammenleben in Vielfalt. #offengeht – das steht auch für die Kreativität und Stärke unserer von Migration geprägten Gesellschaft.

In Hagen wird die Interkulturelle Woche von den Integrationsagenturen der AWO, Caritas und Diakonie unter Mitwirkung zahlreicher Kooperationspartner:innen gestaltet.

Die Landesregierung NRW unterstützt seit 2007 die Arbeit der rund 190 Integrationsagenturen. Zu den Integrationsagenturen gehören auch 42 Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit. Träger der Agenturen sind die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen.

Die Integrationsagenturen haben das Anliegen, die gesellschaftliche Teilhabe von zugewanderten Menschen sowie das friedliche und respektvolle Miteinander in den Quartieren zu stärken. Die Integrationsagenturen arbeiten in vier Eckpunkten: Bürgerschaftliches Engagement von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Interkulturelle Sensibilisierung, sozialraumorientierte Arbeit und Antidiskriminierungsarbeit.